55 Jahre Priesterweihe: Ein Rückblick auf Berufung, Hingabe und Veränderungen

55 Jahre Priesterweihe: Ein Rückblick auf Berufung, Hingabe und Veränderungen

Anton Behrens in seinem Büro in Malgarten in Bramsche

Guten Morgen und Willkommen am 1. Februar

Heute gedenken wir des Heiligen Ignatius von Antiochien, einem starken und entschlossenen Märtyrer des 1. Jahrhunderts. Seine beeindruckende Hingabe und der mutige Tod im Kolosseum zu Rom bleiben unvergessen.

Ein besonderer Tag: Meine Priesterweihe vor 55 Jahren

55 Jahre sind vergangen, seit ich an einem denkwürdigen Tag im Dom zu Osnabrück zum Priester geweiht wurde. Lassen Sie mich diesen Tag mit dem Kreuzzeichen beginnen und einer Hymne an Christus.

Der Einzug und die Weihe

Der Dom war überfüllt, Familien, Freunde, Gemeindemitglieder – alle versammelt. Der Einzug in den Dom war atemberaubend, eine tiefe Freude erfüllte den Raum. Der Hirte bestellte uns zu seinen Helfern, und ich trat vor, bereit, den Ruf des Herrn zu befolgen.

Die Weihehandlung

Der Bischof sprach das Gebet, als Ident des ewigen Hohenpriesters. Die Liturgie vereinte die Zeiten Christi, und ich legte mich vor dem Altar nieder, ein Moment der Ewigkeit. Die Handauflegung des Bischofs symbolisierte die Verbindung zur Kirche durch die Jahrhunderte.

Die heilige Messe und der Beginn meines priesterlichen Dienstes

Gemeinsam mit dem Bischof durfte ich die heilige Messe feiern, das Werk Christi auf Erden fortsetzen. Die erste Messe fand in meinem Heimatdorf statt, ein feierlicher Moment, der meine tiefe Verbindung zur Kirche unterstrich.

Rückblick nach 55 Jahren

Die Kirche hat Veränderungen erlebt, Altäre wurden ersetzt, und die Zeiten sind herausfordernder geworden. Doch die Frage nach dem Weg der Kirche bleibt. Wohin führt mich der Ruf des Herrn? Werde ich viele retten können?

Ein Appell und ein Gebet

Nach 55 Jahren blicke ich tiefverwundet auf die Kirche. Möge mein Leiden mithelfen, vielen Menschen den Weg zu IHM zu bahnen. Ein Gebet für die Erneuerung der Kirche und die Verbreitung von Wahrheit und Liebe schließt meine Gedanken.

Halleluja. In der Lesung erinnert uns Jesus daran, dass wir seine Freunde sind, wenn wir seinen Auftrag befolgen. Wir sind dazu berufen, Frucht zu bringen, die bleibt.

Abschluss mit dem Vater unser

In diesem Geist beende ich meinen Rückblick auf 55 Jahre priesterlichen Dienst und hoffe, dass die Früchte meiner Bemühungen für viele Menschen von Dauer sind.

Vater unser

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