„Bis zum Ende der Welt“: Die Christianisierung der ganzen Welt

„Bis zum Ende der Welt“: Die Christianisierung der ganzen Welt

You are currently viewing „Bis zum Ende der Welt“: Die Christianisierung der ganzen Welt

CJC-Werbebanner zur Anfrage von Unterstützungen und Spenden

Aus dem Acker des Römischen Reiches wächst die Kirche weiter. Für uns in Mitteleuropa werden die Römischen Garnisonsstädte entlang des Rheins und der Donau zu christlichen Stätten, die weit ausstrahlen und den christlichen Glauben ins linksrheinische und südliche Germanien tragen. 
Eine epochale Entwicklung stellt sich in Gallien ein: Der Stamm der Franken wendet sich um 500  mit der Taufe Chlodwigs dem katholischen Christentum zu und wird zur bestimmenden Macht in Mitteleuropa. 
Papst Gregor, 7. Jht., entsendet Missionare nach England und Irland und führt diese Länder binnen kürzester Zeit zum Christentum, sodaß von dort aus hunderte von Missinare, Mönche und Nonnen, nach Germanien ausschwärmen. Unter ihnen die prägende Gestalt dieser Bewegung: Winfried Bonifatius, vdrr „Apostel Deutschlands“. Diese gehen daran, mittlerweile mit Hilfe fränkischer Missionare, auch die widerstrebenden Friesen und Sachsen und noch Skandinavien zu christianisieren. 
Als auf dieser Grundlage mit der Kaiserkrönung Karl d. Gr. das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ entsteht, ist Europa in den 500 Jahren seit der konstantinischen Wende, ein christlicher Kontinent geworden: das „christliche Abendland“.
Gleichzeitig wird vom Boden des Oströmischen Reiches aus, von Konstantinopel, die Missionierung Osteuropas betrieben. Die Brüder Cyrill und Methodius aus Tessaloniki prägen das Christliche Gesicht Osteuropas bis nach Rußland hinein. 
Immer bleibt der Pfingstruf wahr:
„Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu!“ 

Hinaus in die ganze Welt:

Die Kirche wird Weltkirche

Im 16. Jahrhundert schließlich läßt der Heilige Geist wiederum zu neuen Ufern aufbrechen. Mit der Entdeckung und Besiedlung Nord-, Mittel- und Süd-Amerikas, der „Neuen Welt“, tut sich ein gewaltiges Missionsfeld auf und tatsächlich ist bald der gesamte Kontinent christianisiert: Mittel- und Südamerika haupsächlich katholisch durch spanische und portugiesische Missionare; Nordamerika hauptsächlich protestantisch durch die englische Siedlungspolitik. 

Gleichzeitig öffnet sich der afrikanische Kontinent südlich der Sahara, der bisher von einer doppelten Barriere von Europa her verschlossen war: von der fast unpassierbaren Sahara und vom islambeherrschten Nordafrika. Mit der europäischen Kolonisationspolitik und ihre Seewege aber wird ab dem 16. und 17. Jahrhundert auch dieser Teil Afrikas weitgehend christianisiert. 
Und die Missionare ziehen weiter:
Nach Indien, Indonesien, China und Japan. Franziskaner und Jesuiten die bekanntesten Matteo Ricci und Franz Xaver;  zuletzt werden auch Steyler Missionare und protestantische Missionsgesellschaften aktiv – alkerdings in China und Japan mit noch geringem Erfolg.
Dennoch ist das Christentum zu einer Weltreligion geworden – sogar zur größten der Welt 
    
    Die Weltreligionen – eine Übersicht:
    Christen:       2,3 Mrd. 
    Muslime:      1, 6 Mrd.
    Hindu:           1,2. Mrd.
    Buddhisten:  0,5 Mrd.

Schreibe einen Kommentar