Ein turbulentes Passionsspiel – Die Herausforderungen und die Rettung

Ein turbulentes Passionsspiel – Die Herausforderungen und die Rettung

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die Passionsspielgemeinschaft nach vollensung ihrer Notoperation

Die Vorbereitungen

Die Vorbereitungen für das diesjährige Passionsspiel verliefen nicht ganz reibungslos. Etwa zehn Mitwirkende mussten kurzfristig absagen, bedingt durch Erkrankungen, familiäre Verpflichtungen oder berufliche Verpflichtungen. Das Finden von Ersatz gestaltete sich als eine echte Herausforderung. Trotzdem verdienen sowohl die Gesamttruppe als auch die sogenannten „Springer“ ein großes Lob. Sie haben immer wieder Alternativen gefunden und sind zusammengeblieben.

Das unerbittliche Wetter

Doch am Ende war es das katastrophale Wetter, das die Pläne durchkreuzte. Die Kreuztracht, die für den nächsten Samstag in der Innenstadt von Osnabrück geplant war, musste am Freitagabend abgesagt werden. Das war eine bittere Entscheidung, denn alles war darauf ausgerichtet. Noch am Donnerstag hatten wir erfolgreich zwei Umkleideräume organisiert, dafür danken wir den großzügigen Unterstützern wie Herrn Läer, ehemals Café Läer in der Krahnstraße, und Herrn Zühlke im Rathaus. Auch Herr Pastor Both von der Marienkirche, wo die Bühne für die Kreuzigungsszene errichtet werden sollte, sei herzlich gedankt. Wir waren alle noch recht zuversichtlich.

Aber dann machte das Wetter definitiv unseren Plänen einen Strich durch die Rechnung. Die Bühne wäre bei regennasser Oberfläche zu gefährlich gewesen, um die Kreuzigungsszenen durchzuführen. Außerdem bestanden Bedenken aufgrund von Erkrankungen bei diesem nasskalten Wetter.

Die rettende Idee

Doch die Hoffnung starb zuletzt. Eine rettende Idee tauchte auf: Ein versierter Videofilmer aus Rumänien, Necolai Anton, der zu Besuch bei einer Mitspielerin war, hatte bereits erstaunliche Videosequenzen von unseren letzten Proben zusammengestellt und war bereit, die gesamte Kreuztracht in Osnabrück zu filmen. Die Idee war, unsere Kreuztracht und die dazugehörigen Szenen im Bühnenraum des CIC-Hauses aufzuführen und zu einem Videofilm zu verarbeiten. Necolai zeigte sich dazu gerne bereit, und alle Mitwirkenden waren froh, dass trotz des Wetters doch noch eine Lösung gefunden wurde.

Die Rettung

So nutzten wir den Samstagvormittag bis zum frühen Nachmittag für dieses Vorhaben, während draußen Regen und Kälte herrschten. Alle waren froh, nicht auf der Straße spielen zu müssen. Durch mehrere Telefonate und nachträgliche Gespräche erfuhren wir, dass eine Reihe von Mitbürgerinnen am Theater auf uns gewartet hatte. Leider hatten wir bei der Hektik der Videoerstellung versäumt, einen Verantwortlichen freizustellen und vor Ort zu haben, der die Situation und unsere Entscheidung erklären konnte. Dafür bitten wir um Entschuldigung.

Das Ergebnis

Necolai wird sicher bald ein eindrucksvolles Video produziert haben, und wir werden es euch gerne zur Verfügung stellen. Nun bitten wir euch alle um Verständnis für diesen ungewöhnlichen Weg, den wir gewählt haben. Uns selbst tut es leid, dass wir die Botschaft vom Kreuzweg und der Auferstehung Christi nicht in der geplanten Weise in Osnabrück vortragen konnten. Aber als Passionsgemeinschaft bleiben wir aktiv und werden weitere Wege suchen, die Botschaft Christi auf unsere Art und Weise zu verkünden.

Ein Ausblick auf das Jubiläum

Im nächsten Jahr feiern wir unser 50-jähriges Jubiläum. Wir hoffen sehr, dass wir dann wieder ein eindrucksvolles Passionsspiel auf die Bühne bringen können.

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