Heilige Mathilde: Ein Leben der Nächstenliebe

Heilige Mathilde: Ein Leben der Nächstenliebe

Botschaft vom 14. März: Die Abrechnung mit den Pharisäern

Bittere Einsichten im Evangelium

Guten Morgen und grüß Gott am heutigen Donnerstag, dem 14. März, an dem uns im Evangelium die bittere Abrechnung mit den Pharisäern und Schriftgelehrten liefert. Jesus klagt diese an, dass sie einfach nicht zur Einsicht kommen wollen. Sie sehen die großen Wunder, durch die der Vater ihn bezeugt, aber sie verdrängen es. Sie haben das Zeugnis des Johannes gehört, aber auch das nehmen sie nicht ernst. Und sie haben die heiligen Schriften, die Jesus bezeugen, aber auch diese Zeugnisse nehmen sie nicht an. Sie behaupten, auf Mose zu hören, aber sie hören nicht wirklich, denn Mose bezeugt das Kommen Jesu, sie aber leugnen es.

Jesus‘ Auseinandersetzung mit den Juden

Und wie Jesus mit den Juden abrechnen muss, so muss er es heute mit vielen Menschen tun. Wir jedoch wollen dem Gottessohn trauen und im Zeichen seines Kreuzes den Segen für diesen Tag erbitten: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen.

Die Heilige Mathilde: Ein Leben in Nächstenliebe

Ein Blick auf das Leben der Heiligen

Heute wenden wir uns als Tagesheilige der heiligen Mathilde zu, auch Mechthild genannt, aber nicht zu verwechseln mit Mechthild von Magdeburg oder Mechthild von Sponheim. Wir gedenken heute der deutschen Königin Mathilde. Sie wurde 895 in Engern in Sachsen geboren und war die Tochter des sächsischen Grafen Dietrich, eines Urenkels Herzog Widukinds. Wir sehen also, wie die Taufe Widukinds etwa 100 Jahre zuvor und die damit verbundene Christianisierung der Sachsen eine schöne Blüte hervorbringt.

Ein Leben der Großzügigkeit und Nächstenliebe

Denn Mathilde heiratete im Jahre 909 den Herzog Heinrich, den späteren König Heinrich I., und schenkte ihm fünf Kinder, darunter den späteren Kaiser Otto I., und seinen Bruder Bruno, der Erzbischof von Köln wurde. Nach dem Tod ihres Ehemanns im Jahre 936 widmete sich die Königin Mathilde fast ausschließlich den Werken der Nächstenliebe. Sie half Armen und Leidenden, unterstützte kirchliche Einrichtungen, stiftete mehrere Klöster und war wegen ihrer Klugheit, Weltoffenheit und Nächstenliebe bei allen Menschen sehr geehrt. Sie starb am 14. März 968 in ihrer Klostergründung Quedlinburg im Harz und wurde in der romanischen Basilika auf dem Schlossberg beigesetzt, wo auch ihr Ehemann, Kaiser Heinrich, seine letzte Ruhestätte gefunden hatte.

Das Gleichnis vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle

Eine Lehre für unser Leben

Und Jesus sprach zu seinen Jüngern und trug ihnen dieses Gleichnis vor: Das Himmelreich gleicht einem Schatz, der in einem Acker verborgen lag. Jemand fand ihn, hielt es aber geheim, und voller Freude ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte diesen Acker. Ferner gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der edle Perlen suchte. Als er nun eine besonders kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte all seine Habe und erwarb diese Perle.

Die wahre Perle des Lebens

Die Perle, die die Kaiserin Mathilde fand, war nicht Ehre und Würde als Kaiserin und Herrscherin des Thrones. Es war ihre Hingabe an die Armen und Leidenden, ihr Einsatz für die Ausbreitung des Klosterlebens und ihr eigenes Leben in Bescheidenheit und Frömmigkeit. So diente sie dem Himmelreich und erwarb seinen überschwänglichen Reichtum. So soll auch jeder von uns inmitten des alltäglichen Lebens die Perle des Reiches Gottes finden und damit den echten Reichtum des Lebens.

Abschluss: Das Gebet des Vater Unser

Vater unser

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