Leander von Sevilla: Ein Leuchtfeuer des Glaubens

Leander von Sevilla: Ein Leuchtfeuer des Glaubens

Guten Morgen und grüß Gott

Einleitung

Heute, am Mittwoch, dem 13. März, inmitten der vierten Fastenwoche, verkündet uns Christus kraftvoll: „Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme, die Stimme des Menschensohnes, hören und herauskommen werden: die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, werden zum Gericht auferstehen.“ Jesus offenbart sich uns als machtvoller Sohn Gottes.

Tagesheiliger Leander von Sevilla

Der heutige Tagesheilige, Leander von Sevilla, hat im turbulenten 6. Jahrhundert mit seinem ganzen Leben diese Wahrheit bezeugt. Geboren um 545 in Cartagena in Südspanien, geriet er in die Konflikte der Völkerwanderungen zwischen der altrömischen Kultur, den einfallenden Westgoten und den Eroberungen der oströmischen Kaiser. Leander und seine Geschwister wurden in den Kampf zwischen der katholischen Kirche und der arianischen Irrlehre gestellt. Sie hielten standhaft am Glauben an den dreifaltigen Gott und den wahren Gottessohn Jesus Christus fest. Diese Zeit war geprägt von inneren Kämpfen und äußeren Konflikten.

Leanders Lebensweg

Um dem Konflikt zu entkommen, floh Leander nach Sevilla und trat in ein Benediktinerkloster ein. Dort überzeugte er Prinz Hermengild, den Sohn des Westgotenkönigs, vom katholischen Glauben. Dies führte zu Spannungen mit seinem arianischen Vater, der Leander aus dem Land verbannte. Er ging ins Exil nach Konstantinopel, wo er den späteren Papst Gregor den Großen kennenlernte. Nach zwei Jahren kehrte er nach Sevilla zurück und wurde dort Erzbischof. Mit großer Überzeugungskraft verfasste er Schriften gegen den Arianismus und bekehrte große Teile des westgotischen Volkes zum katholischen Glauben.

Leanders Vermächtnis

Leanders Schriften und Predigten hinterließen einen bleibenden Eindruck in der Kirche und auf das Volk. Seine Leidenschaft für den Glauben und seine unerschütterliche Überzeugungskraft machten ihn zu einem Leuchtfeuer des Glaubens in einer Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit. Heute wird er gemeinsam mit seinen Geschwistern als „heilige Vier“ verehrt. Sie waren Leuchtzeichen der unbeugsamen Wahrheit und führten Volk und Land auf den rechten Weg.

Schlussgedanken

In der heutigen Zeit können wir viel von Leanders Standhaftigkeit lernen. Sein unerschütterlicher Glaube und seine Bereitschaft, für die Wahrheit einzustehen, sind Inspiration für uns alle. Möge sein Beispiel uns ermutigen, unser Licht vor den Menschen leuchten zu lassen und die Botschaft Christi in unserer eigenen Lebensweise zu verkünden.

Halleluja

Erläuterung

Die Worte Jesu erinnern uns daran, dass wir das Licht der Welt sind. Wie Leander sollen wir unbeirrt das wahre Licht des Glaubens verkünden und selbst Licht für die Menschen sein. Jeder Christ hat die Aufgabe, dieses Licht auf seine Weise leuchten zu lassen und so die Botschaft Christi weiterzutragen.

Vater unser

Gebet

Lasst uns gemeinsam das Vaterunser beten und uns daran erinnern, dass wir als Christen berufen sind, das Licht Christi in die Welt zu tragen.

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