Pius IX.: Der Unbezwingbare Fels in Zeiten des Aufstands

Pius IX.: Der Unbezwingbare Fels in Zeiten des Aufstands

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Guten Morgen und grüß Gott am heutigen Mittwoch, dem 7. Februar.

Wir leben ja hier nach dem 2. Weltkrieg geradezu in einer Atempause der Weltgeschichte, auf einer Insel des Friedens inmitten von Krieg und Elend. Das wird uns sehr bewusst, wenn wir auf die erste Hälfte dieses Jahrhunderts sehen mit dem 1. und dem 2. Weltkrieg. Dabei gerät uns aus dem Blick, dass schon das gesamte 19. Jahrhundert ein Jahrhundert gleichsam des Aufstands der Hölle gegen das Christentum war.

Ein Jahrhundert des Aufstands

Am Vorabend des 19. Jahrhunderts sprach in Frankreich die Französische Revolution aus, die alles bisher Gekannte in den Abgrund riss: König und Königin wurden geköpft, Gott und Kirche niedergestampft, Tausende Priester und Nonnen ermordet. Über 50.000 Menschen wurden Opfer eines Terrorregimes, das im Namen der neuen Religion von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit alles beseitigte, was ihnen nicht gehorchte.

Und als 1803 Napoleon an die Macht kam, überzog er ganz Europa mit Kriegen, die 3,5 Millionen Tote forderten und große Teile Europas in Not und Elend stürzten. Ganz Europa wurde nun von einem Fieber des Umsturzes erfasst. 1803 bedienten sich die Fürsten in Deutschland der Kirchengüter.

Die Wende durch Pius IX.

In außergewöhnlicher Weise bediente sich Gott eines jungen Mannes, der am 13. Mai 1792 unter dem Namen Giovanni Maria Mastei-Ferretti in Senigallia im Osten Italiens zur Welt kam. Der damalige Papst, dem er sich anvertraute, riet ihm, sich vertrauensvoll der Mutter Gottes zu überlassen. Das tat er, wurde gesund und konnte im Alter von 26 Jahren die Priesterweihe empfangen.

Er wurde zum Erzbischof von Spoleto, 1933 Erzbischof von Imola in Norditalien und 1840 zum Kardinal erhoben. Am 16. Juni 1846, also mitten in den revolutionären Umtrieben, bestieg er nach einem kurzen Konklave als Pius IX. den Papstthron. Trotz Verleumdungen und Verfolgungen zeigte er sich als wahrhaftiger Felsen Petri in der Brandung des Weltgeschehens.

Die Verdammung und der Sieg

1854 errang er einen großartigen Sieg gegen die damaligen gottlosen Bewegungen: er verkündete das Dogma von der „Unbefleckten Empfängnis Mariens“. Gerade hiermit zeigte er sich als wahres Kind Mariens und wurde 1858 durch die Erscheinungen Marias in Lourdes glanzvoll bestätigt. 1864 verkündete er den sogenannten Syllabus, die Zusammenfassung aller Irrlehren der damaligen Zeit.

1870 konnte er im Vatikan die Bischöfe der Welt zu einem Konzil versammeln, in dem die Unfehlbarkeit des Papstes verkündet wurde. Wie wurde er bekämpft und diffamiert! Wie wurden seine Lehren böswillig mißdeutet und verdreht in die Welt geblasen! Der Felsen war unüberwindlich! Der geschmähte, aber große Papst starb am 7. Februar 1878 in Rom. Seine Amtszeit von 31 Jahren war die längste Amtszeit irgendeines Papstes der Geschichte.

Halleluja

Jesus fragte die Apostel: Für wen haltet ihr mich? Da antwortet Simon Petrus: Du bist Christus der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Sohn des Jonas; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater, der im Himmel ist.

Und ich sage dir: du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Und dir werde ich die Schlüssel des Himmelreiches geben. Alles, was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein, und alles was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein.

Unglaublich: Seit 2000 Jahre haben sich diese Worte Christi bewahrheitet. Das Papstamt ist das unmöglichste und außergewöhnlichste Amt der Welt. Keine menschliche Institution kann ihm das Wasser reichen

. Hier ist der Gottes Sohn selbst gegenwärtig und wirksam. Gerade eine Gestalt wie dieser Papst beweisen das. Wir danken Gott und bitten für unseren gegenwärtigen Papst.

Vater unser

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