Die Suche nach Sinn: Fragen des Lebens und ihre Antworten

Die Suche nach Sinn: Fragen des Lebens und ihre Antworten

kleines aufgewecktes Mädchen redet fröhlich mit ihren Eltern über die Schule

Kindheit: Ein Anfang voller Neugier und Entdeckungen

„Hallo, du! Kleiner Wirbelwind, guten Tag! – Na, wer bist denn du?“

„Ich bin Charlotte – und bin schon groß! Ich bin schon 5 Jahre alt und bald komme ich in die Schule!“

„Ja und wer ist hier bei dir?“

„Da, meine Mama. Und mein Papa. Und ich habe noch einen Bruder, Yannik, der ist sieben Jahre alt und ärgert mich immer. Der nervt. Ich habe auch noch eine kleine Schwester, Natalie; die ist noch ganz klein, kann noch nicht gehen und nicht richtig sprechen, aber die ist ganz süß und freut sich und lacht, wenn ich zu ihr komme.“

Ja, so kommen wir ins Leben. Sind einfach da und beginnen von Kindesbeinen an, mehr zu verstehen; mehr zu wollen; Tag für Tag wachsen wir heran; Tag für Tag entwickeln sich unsere Kräfte – die körperlichen und geistigen.

Aufwachsen und die Suche nach Antworten

Und eines Tages, nach und nach, tauchen Fragen auf, die nicht mehr so einfach zu beantworten sind. Du feierst deinen Geburtstag – aber dabei ahnst du auch, dass es einen Sterbetag geben wird; du erlebst, dass jemand aus Deiner Nähe, vielleicht Opa oder Oma, gestorben sind, begraben wurden… Sind diese nun einfach nicht mehr?

Manchmal wird für sie gebetet – zu Gott. Und es heißt, sie seien nun im Himmel. Ist das wahr? Gibt es denn Gott? Wer ist das? Und einen Himmel? Was ist das?

Sicher, manche interessieren sich nicht für solche Fragen. Jedenfalls wollen sie nicht darüber sprechen. Das ist sehr geheimnisvoll. Sie interessieren sich für Smartphones und heiße Musik und allerlei Spaß; strengen sich an für einen guten Schulabschluss, damit sie einen interessanten Beruf ausüben und Geld verdienen können, damit sie sich richtig was leisten und das Leben genießen können.

Herausforderungen des Erwachsenwerdens und die Suche nach Sinn

Mädchen erklimmt Bergt mit WanderstockUnd dann wachsen die Kinder heran, werden junge Erwachsene und etwas ganz Neues bricht sich Bahn: Mädchen und Jungen fangen an, besondere Freundschaften zu schließen; intimer miteinander zu werden, eine Lebensgemeinschaft zu bilden. Eine Ehe?

Wie wird es weitergehen? Wohin? Wird das Leben Glück und Frieden bringen? Oder Not und Leid? Was ist, wenn eine Freundschaft brutal zerstört wird? Bei einem Autounfall starb die 20-Jährige Freundin. Katastrophe! Tiefe Erschütterung ringsum; ihr Freund total verzweifelt.

Niemand weiß wirklich, was morgen sein wird. Aber kann man leben, ohne zu wissen, wohin es geht? Nur einem blinden Schicksal ausgeliefert? Leben, Spaß haben – und vergessen? Geben etwa die Sterne Auskunft? – Horoskope?

Die Suche nach Antworten in einer ungewissen Welt

Zu allen Zeiten stellen wir diese Fragen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was macht Sinn? Worin findet man Glück und Frieden?

Und wie mit Krankheit, Gewalt und Sterben umgehen? Kein Mensch bleibt davon verschont. Unmöglich zu leben ohne Antworten.

Große Religionen und kleine Ratgeber behaupten, Antworten zu wissen. Wirklich?

Manche Religionen verkünden den ewigen Kreislauf der Wiedergeburten in Natur und Kosmos. Kann das die Wahrheit sein? Eine endgültige Auflösung in einem Nirvana? Macht das Sinn? Oder gibt es für die Kämpfer Alahs ein Weiterleben in einem Paradies mit 70 Jungfrauen? Oder wird es für die Alah-Gläubigen ein etwas bescheideneres Eldorado – für die Ungläubigen aber eine Verstoßung in die ewige Hölle geben? Oder geht es einfach darum, hier das Leben zu genießen und dann für immer zu verschwinden?

Aber wenn es nichts zu genießen gibt? Wenn Armut, Krankheit, Elend und Leid das Leben beherrschen? Wozu dann leben?

Wer gibt die Antworten? Wer bringt Erlösung?

Die Bibel – die Antwort

Bibel erhoben aus einer Flut von SchriftenDie Einzigartigkeit der Bibel

Inmitten verschiedenster Botschaften gibt es eine, die aus allen herausragt: die Botschaft von einer Allmacht, welche alles Leben erschaffen hat, alles trägt und erhält; die aus allem Leid herausführt und ein wundervolles Ziel für alle bereithält: Die Botschaft von Gott. Und nicht eines Phantasiegebildes, das sich die Menschen selbst erdacht haben – Götter oder Monster, Gewalten oder Herrschaften – sondern einer Allmacht, eines Gottes, der selbst aktiv wird, sich den Menschen zeigt, sich untrüglich beweist. Das ist die Bibel. Das Buch der Selbstdarstellung Gottes, seiner Selbstoffenbarung. Und so einzigartig und großartig jene Allmacht ist – jene die das unendliche Universum ebenso wie die Seelenkräfte jedes Menschen schuf – so einzigartig und großartig ist auch diese Bibel. Es gibt kein vergleichbares Buch in der Menschheitsgeschichte und ihrer Kulturen; kein Buch irgendeiner Religion oder Weltanschauung oder Philosophie, das der Bibel das Wasser reichen könnte.

Die Einzigartigkeit der Bibel in Zahlen und Fakten

Hier ein paar Eckdaten, die diese Einzigartigkeit zunächst einmal ahnen lassen:

  • Es ist ein Buch, das in zwei großen Grundeinheiten, „Altes“ und „Neues Testament“ genannt, aus insgesamt 79 Einzelbüchern und Schriften besteht.
  • Es wurde über einen Zeitraum von rund 2000 Jahren von verschiedensten Autoren verfasst.
  • Es enthält die unterschiedlichsten literarischen Genres, Geschichtsbücher und Mythologien, Weisheitsliteratur und philosophische Bücher, Lieder und Gedichte, Visionen und Statistiken. So vielfältig wie menschliche Literatur nur sein kann ist die Bibel.
  • Trotz dieser Vielfalt bildet es eine innere, stringente Einheit, sodass man von einem Buch sprechen kann.

Die Bibel – Ein Buch von einem Super-Autor

Und zwar sprechen wir von einem einzigen Buch, weil es von einem einzigen Super-Autor stammt, der sich der verschiedensten Schriftsteller bedient hat, um seine Botschaft umfassend darzustellen, und der in dem Ganzen seine zusammenhängende Gesamtoffenbarung darbietet: Gott selbst! Und wir sprechen von einem einzigen Buch, weil es gleichsam das Gesamtprotokoll des sich in einem dramatischen Prozess entfaltenden Heilshandelns Gottes, des einzigen, wahren, allmächtigen und ewigen, darstellt. Es gibt keine Fragen, die hier nicht beantwortet würden; keine Ängste und Leiden, die hier nicht der Erlösung zugeführt würden!

Übersicht über die großen inhaltlichen Teile und ihre Entstehungsgeschichte

Wir unterscheiden zunächst einmal die beiden ganz großen Teile der christlichen Bibel: das Alte Testament (AT) und das Neue Testament (NT).

Das Alte Testament (AT)

Bibel liegt auf einem Podium in einer Kirche mit KerzenI. Teil: Die „Bücher Moses“

Am Anfang und Ursprung der Bibel steht zweifellos die gigantische Gestalt des Moses. Von ihm und durch ihn – nicht im Sinne einer direkten Urheberschaft, sondern im Sinne einer Gesamt-Autorität – stammen die ersten fünf Bücher, auch bekannt als die „Bücher Moses“. Sie stellen im Wesentlichen die Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus der Gefangenschaft in Ägypten bis zum Einzug in das Land Kanaan dar.

Vorausgestellt wurden diesen geschichtlichen Büchern:

  • Die theologischen Werke über die Schöpfung und den Sündenfall der ersten Menschen.
  • Die vorgeschichtlichen Erzählungen von der Sintflut und dem Turmbau zu Babel.
  • Die ersten geschichtlichen Darstellungen über die Urväter („Patriarchen“) des Volkes Israel, Abraham, Isaak und Jakob.

Dieses imposante Gesamtwerk umfasst also die Urgeschichte der Entstehung der Welt und des Menschen bis zum Einzug des Volkes Israel ins Land Kanaan um etwa 1200 vor Christus. Zentrale Schrift bilden die zwei Steintafeln, in die Gott selbst seine 10 Gebote eingemeißelt hatte, und die Mose um 1250 vor Gott empfangen hatte. Die schriftliche Abfassung dieser fünf Bücher Mose liegt also ca. 1250 bis 1200 v. Chr. Die Abfassung der Geschichte Abrahams, Isaaks und Jakobs erfolgte ca. 1800 bis 1400; die Sintflut- und Turmbau-Erzählungen greifen auf ältere mündliche Quellen zurück.

II. Teil: Geschichte des Volkes Israel

Ein zweiter Block im Alten Testament bildet die Bücher über die weitere Geschichte des Volkes Israel: von der Landnahme der 12 Stämme Israels in Kanaan, der Bildung des davidischen Königtums und dem Bau des salomonischen Tempels, dem Zerfall des Reiches und der Gefangenschaft des Volkes in Babylon, sowie der Wiederherstellung des Tempels und der Befreiung des Volkes von der hellenistischen Herrschaft durch die Makkabäer. Diese Phase erstreckte sich von ca. 1200 bis ca. 100 v. Chr. Dementsprechend sind diese geschichtlichen Bücher entstanden.

III. Teil: Psalmen und Weisheitsliteratur

Ein dritter Block bilden die 150 Psalmen, also Lieder und Gebete, die auf den musikalisch sehr begabten und tiefgläubigen König David zurückgehen und für den Tempelkult geschaffen und so auch nach David erweitert wurden. Hinzu kommen die Bücher der Weisheit des Königs Salomon und nachfolgender Schriftsteller. Ihre Entstehungszeit kann entsprechend in die Blütezeit des Königtums Israels, etwa 1000 bis 600 vor Christus, angesetzt werden.

IV. Teil: Die Propheten

Ein vierter Block bilden die Bücher der Propheten. Dabei ist der erste große Prophet, Elias um 850, nicht mit einem eigenen Buch vertreten, sondern sein Wirken ist in die Königsbücher eingegangen. Die Propheten, Ermahner, Bußprediger und Hoffnungsträger des Volkes, beginnen mit Jesaja, etwa 730 v. Chr., und enden mit dem Propheten Malachias, ca. 300 v. Chr. Insgesamt gehören 19 sehr umfangreiche oder auch kürzere Bücher in diesen Block.

Diese Bücher bilden zusammen das Alte Testament.

Die Entwicklung des Alten Testaments

Ein langwieriger Prozess der Entstehung

Das „Alte Testament“ ist das Ergebnis eines langen literarischen Prozesses, der sich über mehr als 1000 Jahre erstreckt, von etwa 1250 bis 100 vor Christus. Diese Bücher sind für die jüdische Religion von zentraler Bedeutung und bilden die „Thora“, das „Gesetz und die Propheten“. Sie gelten als die ausschließliche und abschließende Offenbarung Gottes. Für Christen markiert die Geburt Christi einen Wendepunkt – das Entscheidende. Das Alte Testament wird als eine Vorbereitung und Hinführung zum Neuen Testament, zur Ankunft des Messias, Christus, betrachtet. Es ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern eine Vollendung.

Das Alte Testament im Lichte des Neuen

Das Alte Testament wird im christlichen Kontext als Vorbereitung und Hinführung zum Neuen Testament betrachtet. Es kann nur im Lichte des Neuen gelesen, verstanden und gedeutet werden. Ein Grundsatz der Kirchenväter besagt: „Quod in vetere latet, in novo patet“ – Was im Alten Testament noch verborgen ist, wird im Neuen Testament endgültig offenbar. Jesus Christus selbst prophezeite dies auf dem Tempelplatz, als er sagte: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen werde ich ihn wiedererrichten.“ Dies wurde zunächst nicht verstanden, später jedoch als Hinweis auf seinen eigenen Leib gedeutet.

Die Bedeutung des Alten Testaments für die Kirche

Obwohl es in der Geschichte der Kirche Bestrebungen gab, das gesamte Erbe des Alten Testaments aus dem kirchlichen Leben zu verbannen, folgte die Kirche dieser Strömung nicht. Stattdessen wurde das Alte Testament als Teil der heiligen Schriften der Kirche anerkannt und in die Gesamtbibel integriert. Es wird in allen Gottesdiensten als kostbarer Schatz genutzt, sowohl die Mosebücher, die Propheten als auch vor allem die Psalmen.

Das Neue Testament

Historische Berichte über das Wirken Jesu Christi

Das Neue Testament umfasst zunächst historische Bücher, die das Heilswirken Gottes in der Person Jesu Christi darstellen, angefangen von seiner Geburt über sein Wirken, seinen Tod, seine Auferstehung bis hin zur Himmelfahrt. Die vier Evangelien bieten eine vielschichtige, tiefgründige und konkrete Darstellung seines Lebens.

Die Verbreitung des Christentums und der Kirche

Die Apostelgeschichte beschreibt die Ausbreitung und Aufrichtung des Christentums und der Kirche in der gesamten römischen Welt, insbesondere durch die Missionsreisen des Apostels Paulus. Sie endet mit der Gefangenschaft der Apostel Petrus und Paulus in Rom etwa im Jahr 60.

Die Briefe der Apostel an die Gemeinden

Die Briefe der Apostel, insbesondere des Paulus, sind an die entstandenen Gemeinden gerichtet und bieten Anweisungen, Ermutigungen und Lehren für das christliche Leben.

Der Ausblick auf das Ende der Geschichte

Das Neue Testament schließt mit einem Ausblick des Apostels Johannes auf das Ende der Weltgeschichte und die endgültige Wiederkunft Christi als Richter und Herrscher der Welt.

Endauswertung

I. Die Göttlichkeit der Bibel

Die Bibel ist göttlich. Sie ist kein menschlich konstruiertes und erdachtes Buch. Es gibt keinen einzelnen Autor oder keine einzelne Institution, die dieses überdimensionale Werk hätte hervorgebracht oder hervorbringen können. Es ist das Buch Gottes selbst.

II. Die Wahrhaftigkeit der Bibel

Die Bibel ist wahr. Sie ist geschichtlich, kulturell, geographisch exakt und zuverlässig. Kein Ereignis der außerbiblischen Geschichte, keine Angabe von geographischen Gegebenheiten, kein kultureller Rahmen ist unrichtig. Die Bibel aber ist noch in einer ganz anderen Dimension wahr: sie zeigt die Wahrheit des Menschen als von Gott erschaffenes Wesen, als vor Gott verantwortliche Person, als sowohl zur Abkehr von Gott, also der Sünde, als auch der Rückkehr und Umkehr zu Gott, also der Gnade, fähige Person. Der Mensch ist kein höherentwickeltes tierisches und damit determiniertes Wesen, sondern eine Person des freien Willens, zu Wahrhaftigkeit und Lüge, zu Liebe und Hass fähig. Und noch eine dritte Wahrheit sollte hier zur Sprache kommen: die Wahrheit, dass Gott wirklich existiert. Dass er wirkt, handelt und spricht; dass Gott „Gott“ ist; der „Ich-Bin“: nicht geworden, sondern von Ewigkeit seiend; nicht bedingt, sondern aus sich allmächtig, allweise, allgütig.

III. Die Lehren der Bibel

Die Bibel ist lehrreich. Die Bibel kennen, heißt Gott kennen, den wahren, einzigen Gott und Herrscher Himmels und der Erde; heißt, die Trugbilder, die falschen Götzen, Monster und Phantasieprodukte zu entlarven und zu stürzen. Die Bibel kennen, heißt auch sich selbst kennen: seine Armut vor Gott, seine Begnadung durch Gott. Die Bibel kennen, heißt das Leben kennen, die wahren Dimensionen des Lebens: Vergänglichkeit und Tod, Auferstehung und ewiges Leben; Sünde und Gnade, Himmel und Hölle.

Ein biblischer Themenkatalog:

Die Welt als Schöpfung Gottes

Der Widerspruch zur modernen Urknall-Theorie.

Der Mensch als Geschöpf Gottes

Der Widerspruch zur modernen Abstammungslehre.

Die Ursünde des Menschen

Und die Erbsünde in der Welt. Der Widerspruch zur Heilen-Natur-Ideologie.

Die Wahrheit der Bibel

Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit der biblischen Schriften.

Das Leben Jesu

Zuverlässige Daten seines außergewöhnlichen Lebens

Tod und Auferstehung Jesu

Tatsache oder Mythos?

Geboren von der Jungfrau Maria?

Wie soll ein Mensch das verstehen und akzeptieren?

Himmel und Hölle

Was kommt nach diesem Leben?

Weltuntergang

Ein irrealer Gruselfilm?

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