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Liebe Christen, Freundinnen und Freunde!
Es stockt einem der Atem, wenn man die Bilder aus der Ukraine sieht und gleichzeitig das Händeschütteln von Trump und Putin. Es macht fassungslos, die Bilder aus Gaza zu sehen und gleichzeitig das Feilschen um die Freilassung von Geiseln. Wie vom Geist des Bösen, vom Wahn irgendeiner „Größe“ besessen, muss Putin und seine Macht-Clique sein! Zigtausend Tote, zerstörte Familien, verschleppte Kinder… O Mein Gott…!
Und Gaza? Mittlerweile sitzen die Israelis auf der Anklagebank. Ihr Krieg ist erbarmungslos. Ob nicht ein anderer Weg möglich wäre? Die Hamas könnten zwar mit einem Satz den Krieg beenden: Wenn sie endlich das Existenzrecht Israels anerkennen. Aber tödlicher Hass beherrscht ihr Denken und Handeln. Und niemand kann diesen Hass löschen. Und alles wird jetzt noch katastrophaler, indem Israel das ganze Land zwischen Jordan und Mittelmeer (inklusive Westbanks und Gaza) besetzt und besiedelt und den Traum von „Groß-Israel“ realisiert: Der Hass gegen sie wird sich ins Unermessliche steigern! Wie soll je Friede möglich sein? Es bleibt nur ein Trost – freilich ein bitterer: Wie immer in der Geschichte werden wohl auch diese Gewalt-Exzesse erst in tiefstem Elend, in Zerstörung und Tod enden. Und die jetzigen Gewalttäter und Hasser werden sterben und vor das Gericht Gottes kommen. O mögen sie vorher noch die Gnade der Bekehrung fi nden! Möge Gott allen Opfern seinen innerer Friede und immer neuer Lebensmut zuteil werden lassen; allen Bedrohten und Bedrängen, die täglich dem Tod ins Auge blicken, die Gnade des Glaubens; allen Ermordeten und Gefallenen aber die Vergebung und der ewige Friede. Allen Politikern möge trotz allem der Geist des Friedens
gegeben werden! All dem soll unser Gebet gelten.
Euer Pastor Anton

Ich weiß und erlebe es jeden Tag: Ich muss mich entscheiden.

Im Kleinen und Großen. Immer wieder bin ich vor die Frage gestellt, welchen Weg ich gehe. Den Weg, den „man“ geht?
Den Weg, der „heutzutage“ angesagt ist? – Oder? Gehe ich den anderen Weg? Den meines Gewissens? Der Gebote Gottes?
Des Rufes Christi? Dieser Weg mutet immer schmal an; das Tor zu ihm ist eng.
Es heißt, dieser Weg sei „überholt“, nicht mehr zeitgemäß. Der andere ist der „breite Weg“ und das Tor ist weit off en. Er mutet
bequem und stressfrei an und wirkt ganz einladend, modern und angenehm. Doch es ist tragisch: die weite Pforte und der breite Weg führen
ins Verderben. Es kommt ein böses Erwachen. Doch die meisten gehen ihn. Ja, die Meisten! So sagt es Christus voller
Trauer. Und er beschwört uns: „Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen!“ Solange noch Zeit ist. Denn die Zeit drängt. Plötzlich wird die Tür verschlossen – und dann ist alles zu spät. Dann „wird Heulen und Zähneknirschen sein!“ In einem neueren Kirchenlied heißt es:
„Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde; heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn er kommt.“ Und welches ist die enge Tür und der schmale Weg? – Ehrlich: Weiß es nicht nicht jeder? Tägliches Gebet und sonntäglicher Gottesdienst… Unverbrüchlichkeit von Ehe und Familie… Ja zu Kindern…! Wir kommen nicht schicksalhaft in die Hölle; nicht weil wir es nicht gewusst haben. Jeder und jede
hat ein Gewissen und weiß um die Gebote Gottes. Wer sich dennoch vom Ungeist der Zeit auf die bequemen Wege treiben lässt, lässt sich ins Verderben treiben. Noch ist Zeit zum Wenden. Niemand weiß jedoch, wie lange.

Sa. 23. August
08:15 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
Heilige des Tages
Rosa von Lima, Mystikerin, + 1617
So. 24. August 21. So. im Jahreskreis
08:45 Uhr Morgengebet
10:00 Uhr Hl. Messe
15:00 Uhr MT Cafe
19:00 Uhr Rosenkranz
Heiliger des Tages:
Bartholomäus, Apostel, + 60
Mo. 25. August
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. PaSp-Orga
Heiliger des Tages:
Ludwig von Frankreich, König, +1270
Di. 26. August
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. Kinder- und Jugendaktion
Heiliger des Tages:
Gregor von Utrecht, Missionar in Friesland, +777
Mi. 27. August
07:45 Uhr Morgengebet
18:30 Uhr Rosenkranz „Deutschland betet“
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. MT-Treff en
Heilige des Tages:
Monika, Mutter d. Hl. Augustinus, +387
Do. 28. August
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. Leb Ki-Redaktion
Heiliger des Tages:
Augustinus, Kirchenlehrer, + 430
Fr. 29. August Enthauptung Johannes d. T.
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. Leb. Evang.
Heilige des Tages
Sabina, Märtyrerin, +126
Sa. 30. August Heeder Wallfahrt
06:00 Uhr Morgengebet in Fehndorf
18:30 Uhr Hl. Messe in Heede
anschl. Lichterprozession in Heede
Heiliger des Tages
Felix u. Adauktus, Märtyrer, +304

Was passiert da eigentlich?
An dieser Stelle im SoGru bringen wir in der Regel Berichte über praktische Aktivitäten aus der Gemeinschaft. In dieser Woche ist gewissermaßen „Sommerpause“. Das ist mir ein Anlass, einmal auf eine ganz, ganz besondere Aktivität hinzuweisen, die wir
vielleicht schon zu selbstverständlich nehmen – die aber in unseren Gemeinden mehr und mehr dahinschmilzt:

Die Hl. Messe.
Der Hl. Pater Pio hat einmal gesagt: „Eher könnte die Erde ohne die Sonne sein als das menschliche Leben ohne die Hl. Messe!“
In welch bitterem Kontrast dazu zeigt sich heute das kirchliche Leben bei uns! Wenn man das Wort Pater Pio‘s aufgreift, sieht man klar: Wo nicht genug Sonne scheint, dort vereist die Erde; dort ist kein Leben möglich. Und so ist es mit dem geistigen Leben des
Menschen. Wo die kräftige Sonne des Lebens Christi nicht scheint, dort vereist der Mensch. Wir sehen es doch überall: Je mehr Gottes Wirken verdrängt wird; je mehr also Christi Erlösungswerk abgeblockt wird, um so mehr vereist die Menschheit in Krieg, Hass, Rache und Wahn. Ja, vor allem in Wahn und Dämonie:
Großmachtphantasien und Spaßorgien töten das Leben. Woher sollen denn die Kräfte der Liebe, Treue und Güte kommen, wenn nicht von der Sonne Christi? Und das ist die Hl. Messe. Hier ist Christus wirklich und wahrhaftig mit seiner ganzen Kraft gegenwärtig und wirksam: Botschaft und Weisung, Tod und Sühne, Auferstehung und Himmel. Alle anderen Sakramente, Gebete und Andachten speisen sich aus dieser Quelle; alle menschliche Güte und Liebe bekommt von hier ihre Nahrung! So will die Hl. Messe gelebt sein! Es genügt nicht, nur mal kurz ins Sonnenlicht zu treten; es genügt nicht, eine Pfl anze kurz ins Sonnenlicht zu stellen… Sonne muss man immer tanken! Und so ist es auch mit der Meßfeier: man muss in ihrem Licht leben! Wenigstens – wie es Gott als Minimalweisung gebietet – an den Sonn- und Feiertagen!
Sonst gedeiht man nicht. Wie ein Weinstock, der keine Sonne bekommt und höchstens saure Beeren hervorbringt; man vereist wie die Polkappen der Erde. Bei uns im CJC-Haus scheint immer die Sonne! Zuverlässig, wie der Sonnenaufgang: Sonntags, 10:00 Uhr. Und auch an den Werktagen. 19:00 Uhr Zuverlässig wie der Sonnenuntergang, der ja der Beginn eines neuen Aufgangs ist.
Solange der Herr mir die Kraft und Gesundheit dazu gibt, werde ich seinen Auftrag erfüllen und ihn als Sonne des Lebens verkündigen und vergegenwärtigen. Möge diese Sonne noch lange scheinen! Ich danke allen, die regelmäßig die Hl. Messe mitfeiern
und so zu Wachstum und Gedeihen auf der Erde beitragen!
Euer Pastor Anton

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