Das erste Wochenende des Monats:
> Herz-Jesu-Freitag und die eucharistische Anbetung;
> Herz-Marien-Samstag
und die Lichterprozession in Heede
Liebe Christen, Freundinnen und Freunde!
In der nächsten Woche begehen wir wieder den Herz-Jesu-Freitag, den ersten
Freitag des Monats. Ein Freitag, an dem wir mit der Feier der Hl. Messe die
Eucharistische Anbetung verbinden und ab 21.00 Uhr die Nachtanbetung anschließen,
die am Samstagmorgen um 7.00 Uhr abgeschlossen wird. Es gelingt uns tatsächlich, daß in der Nacht immer wenigstens eine Person vor dem Allerheiligen betet – zum Abschluß ab 6.00 Uhr sind es dann meist 3-5 Personen, die das gemeinsame Frühstück anschließen. Wir pfl egen diese Abetungszeit nun schon seit mehreren Jahren und reihen uns damit ein in eine große Schar von Gläubigen, die dieses Gebet neu entdeckt hat.
Viele erinnern sich vielleicht an die eindrucksvolle Nacht der Anbetung, als beim Weltjugendtag 2005 in Köln eine Million meist junger Menschen mit Papst Benedikt in Stille bei Kerzenschein betend verharrte. Seitdem hat die Eucharistische Anbetung in der ganzen Kirche an Zuspruch gewonnen. So auch bei uns. Es wäre natürlich schön, wenn wir die nächtlichen Betstunden mit jeweils 2 Personen besetzen könnten.
(Vgl. Artikel auf der Rückseite) Euer Pastor Anton
Wer sich selbst erhöht…
Hausfrau sein… Mutter mehrerer Kinder sein… Ganz für Mann und Kinder, für die Familie, da sein… darin völlig aufgehen: das ist heute ganz verpönt. Nein, „heute“ hat man
höchstens ein oder zwei Kinder, vielleicht noch einen Hund… Und man hat einen Beruf. „Mutter“ ist wohl kein Beruf. Wenn ich das alles heute sehe, muß ich an meine Mutter denken. Sieben Kinder, zwei davon als Kleinkinder verstorben; Kriegs- und Nachkriegszeit;
kleine Landwirtschaft; schwere Krankheitsphasen von Vater und Mutter… Und sie war einfach immer da. Für uns alle! Manchmal bis über alle Kräfte angespannt…
Manchmal richtig ausgelaugt und „fertig“. Die größte Kraftquelle dabei war der Glaube: die Kirche am Sonntag – allen selbstverständlich! Der Rosenkranz am Abend – für alle selbstverstädlich! Beichte, regelmäßig – für alle selbstverständlich!
Ich weiß: jetzt kommt man mit „Ja, früher! Da war das so.“ Und man war eben auch den Schicksalen ausgeliefert, denen man heute durch moderne Entwicklungen entkommen ist.
Man ist aufgestiegen in ein besseres Leben; hat sich bessere Plätze besorgt. Wohlstand, Sicherheit und Freiheit. O ja, Freiheit und Selbstbestimmung! Emanzipation. Auch in der Kirche. Maria 2.0.
Vermeintlicher Aufstieg. Alles für diese Gesellschsft gedacht. Aber wenn der wahre Gastgeber des Lebens kommt, der Gastgeber des ewigen Lebens, wird er vielen sagen: „Mach Platz, du gehörst hier nicht hin.“ Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt wird erhöht werden. Er wird wird vielen Frauen, die ganz unten sind; die gedient und sich hingegeben haben, sagen: Komm, rücke höher hinauf! Und manchem Mann natürlich auch. Andere wird er wegschicken. So manche „Emanzipierte“ wird dabei sein. Jedem wird vergolten bei der Auferstehung
der Gerechten. Dann zeigt sich, wer oben oder unten sitzen darf.
Sa. 30. August Heeder Wallfahrt
06:00 Uhr Morgengebet in Fehndorf
18:30 Uhr Hl. Messe in Heede
keine Messe im CJC Haus
Heiliger des Tages
Felix u. Adauktus, Märtyrer, +304
So. 31. August 22. So. im Jahreskreis
08:45 Uhr Morgengebet
10:00 Uhr Hl. Messe CJC-Tag
15:00 Uhr MT Cafe entfällt wegen Pfarrfest
19:00 Uhr Rosenkranz
Heiliger des Tages:
Paulinus von Trier Bischof, Märtyrer + 358
Mo. 01. September
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. PaSp-Orga
Heiliger des Tages:
Agidius, Einsiedler, +720
Di. 02. September
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. Kinder- und Jugendaktion
Heilige des Tages:
Franz Urban u. Gefährten, Märtyrer i. franz. Reoolution + 1792
Mi. 03. September
07:45 Uhr Morgengebet
18:30 Uhr Rosenkranz „Deutschland betet“
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. MT-Treff en
Heiliger des Tages:
Gregor der Große, Papst + 604
Do. 04. September
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe
anschl. Leb Ki-Redaktion
Heilige des Tages:
Rosalia von Sizilien, Einsiedlerin + 1160
Fr. 05. September Herz-Jesu-Freitag
07:45 Uhr Morgengebet
19:00 Uhr Hl. Messe, Anbetung/MT-Gedenken
anschl. Nachtanbetung
Heilige des Tages
Mutter Teresa, Ordensgründerin + 1997
Sa. 06. September Mariensamstag
06:45 Uhr Abschluß der Nachtanbetung
19:00 Uhr Hl. Messe
Heiliger des Tages
Magnus, Apostel des Allgäus + 772
Eucharistische Anbetung —
welche Bedeutung hat sie in der Kirche für uns?
Vergegenwärtigen wir uns ihre „Herzkammer“: das ist die Hl. Messe. Ihren tiefsten Ausdruck findet sie in jeder Meßfeier in der Stille der Hl. Wandlung,
wenn der Priester nach den Worten
Christi – „Das ist mein Leib… Das ist mein Blut.“… – den Leib und das Blut Christi hoch emporhebt, die Schellen erklingen und der Priester mit seiner Kniebeuge den Herrn anbetet, während die Gläubigen
in stiller Anbetung verharren, um dieses
größte und andauernde Wunder zu ehren.
Nach dem Ruf des Priesters „Geheimnis des Glaubens“ und der Antwort „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir bis du kommst in Herrlichkeit“ folgen die Hochgebete,
welche die Gläubigen in anbetender Stille
verfolgen. So vorbereitet werden sie zum Empfang der Hl. Kommunion geladen.
Ja, die Anbetung ist der Weg zum Empfang! Der Hl. Paulus mahnt seine Christen: „Wer unwürdig ißt und trinkt, der ißt und trinkt sich das Gericht, indem er den Leib des Herrn nicht unterscheidet“
(von gewöhnlicher Speise). Anbetung bedeutet, tief und innig zum Ausdruck zu bringen: Hier vor mir bist Du, mein Gott und Herr, mein Ein und Alles – und vor Dir bin ich, ein armer, hilfsbedürftiger,
sterblicher Mensch, der Dein Erbarmen erbittet und der mit ganzem Herzen Deine Ehre, Größe und Liebe preisen möchte – und der die unverdiente und unfaßbare Gnade empfängt, Dich, den unendlichen und heiligen Gott, in Leib und Seele
zu empfangen. Anbetung ist die unabdingbare Voraussetzung
zum Empfang der göttlichen Speise. Sonst würde sie verhöhnt und entwürdigt und ein Empfänger „ißt (und trinkt) sich das Gericht, indem er den Leib des Herrn nicht unterscheidet“.
Wenn in der gesamten Kirche diese Anbetung auch außerhalb der aktuellen Meßfeier gepflegt wird, ob im Tabernakel der kleinsten Kapelle, oder am Fronleichnamsfest oder bei großen Weltjugendtagen mit Millionen – immer bekennt die Kirche dann mit großer Freude und Begeisterung, daß der Herr, unser Gott, das Wunder seiner
Gegenwart i m m e r unter uns vollbringt und darbietet. Und er spendet seine Gnade und verwandelnde Kraft unentwegt aus. Die, Hostie, verborgen im Tabernakel oder ausgestellt in der Monstranz, ist immer die Quelle eines unendlichen Strahlungsfeldes, in welchem wir uns
wie in der Sonne befi nden, ohne es zu merken. Das Thema Mariensamstag und Lichterprozession in Heede werden wir im nächsten Sonntagsgruss näher vorstellen.
Liebe Leserinnen und Leser,
ich bin Anton Behrens, geboren am 1. November 1943 in Börgerwald. Seit meiner Priesterweihe 1969 habe ich vielfältige Aufgaben in der Kirche übernommen, wobei mein besonderes Engagement der Jugendpastoral gilt. Meine Arbeit begann in Meppen und führte mich über Neuenkirchen/Bramsche, wo ich maßgeblich an der Gründung der Communität junger Christen (CJC) beteiligt war, weiter nach Hollage und Bramsche. Nach einer Zwischenstation als Krankenhaus-Seelsorger war ich von 2000 bis 2010 Pfarrer in Malgarten und Bramsche. Seit 2010 konzentriere ich mich auf die Seelsorge und die Arbeit mit der CJC, um Menschen aller Generationen zu begleiten.
Mit herzlichen Grüßen,
Anton Behrens

